ROBERTO BRIGANTE "Sono io"

Roberto Brigantes Lebensweg hat ihn über hohe Berge und durch tiefe Täler geführt – und mit jedem Schritt ein wenig näher zu sich selber. Musikalisch feiert er die Dankbarkeit für einen Weg voller Liebe und Leben auf seinem neuen Album «Sono Io».

Roberto Brigantes Reise hat ihn aus dem Süden Italiens zunächst in den Norden der Schweiz geführt, dann wieder ein paar Schritte zurück südwärts, wo er in Thun, am Rand der Alpen gestrandet ist und eine neue Heimat gefunden hat. Auf seiner Reise über Berge und durch Täler des Lebens hat ihn die Musik stets begleitet; seit mehr als 15 Jahren teilt er diese nicht nur an kleinen und grossen Festen mit seinen Fans und Freunden, sondern auch auf CDs. Und so führt ihn diese (musikalische) Reise durchs eigene Leben immer näher hin zu sich selber. Heute, mit bald 55 Lenzen, kann er zufrieden zurückblicken und feststellen: «Sono Io». Roberto Brigante ist angekommen bei sich selber, stolz und zufrieden darf er feststellen: «Sono Io».

Musikalisch bedeutet das für sein neues gleichnamiges Album: Roberto Brigante ist angekommen bei den grossen italienischen Cantautori. Keine aufgesetzte Fröhlichkeit, welche wir Nordländer allzu oft mit südlicher Leichtigkeit verwechseln, aber auch keine allzu schweizerische Schwermut. Sondern einfach die zufriedene Feststellung, dass gut ist, was ist. Der Weg, den er gegangen ist, hat Roberto Brigante in eine neue Heimat geführt – ohne dabei den Blick auf die alte Heimat zu versperren, sodass er heute zufrieden über die Klippen und Felder des Salento blicken und feststellen kann: «Ich bin ich – der Mann, der ich bin! Und mit dem Herzen in der Hand gehe ich weiter der Sonne entgegen.» So singt er es im Titelsong seines mittlerweile neunten Studioalbums «Sono Io».

Dass ihn immer noch viel mit seiner Heimat im südlichsten Süden Italiens verbindet, zeigen Songs wie «Parapappa», in dem er die Leichtigkeit (nicht nur) des salentinischen Seins zelebriert – oder «Parecazumpa», einer Abrechnung mit dem maroden italienischen Staat, verfasst im Dialekt seiner Kindheit. Eine Kindheit übrigens, an die sich Brigante gerne erinnert, auch wenn sie bisweilen hart war. So besingt er in «Bambino» das Kind im Manne, das er auch heute noch allzusehr zu schätzen weiss. Dass er auf die Reise nach dem Jenseits der schneebedeckten Postkarten-Berge aufbrach, hat den Thuner Cantautore geprägt; dass sie ihn indes dereinst als Musiker bis in den Big Apple führen würde, hätte er sich wohl kaum träumen lassen. Und auch diese Reise hat ihn derart geprägt, dass er zusammen mit Holger Herrmann binnen weniger als zwei Stunden «New York City» schrieb, ein weiteres der Stücke, die nun ihren Platz auf «Sono Io» gefunden haben – und auf dem sich der Italo-Schweizer sogar zu italienischen Zeilen hat hinreissen lassen. Duette –
sie ziehen sich als roter Faden durch Brigantes musikalische Karriere – gibt es auch auf «Sono Io» gleich mehrere: Zusammen mit Mundart-Rocker George intoniert er «Dimmi una parola (Lueg mir bitte id Ouge)», eine prächtige Ballade über Treue und Liebe. Und zusammen mit seinem Produzenten Roberto De Luca singt er ein stimmgewaltiges Piano-Opus mit dem Titel «Canto per te»: eine grosse Hommage an all jene, für die die beiden in ihren langen Karrieren schon Lieder schreiben durften. Liebe und Musik: Sie sind denn auch nicht nur in Roberto Brigantes Leben treibende Kraft, sondern auch die grossen Themen auf seinem neusten Album, wie die Songtitel «Quando nasce un amore», «Una parte di me» oder «La vita» erahnen lassen.

«Sono Io» ist das mittlerweile neunte Studio-Album nach «Poesia» (2003), «Va bene!» (2006), «Pronto» (2008), «Piccante» (2010) und «Strada del sole» (2012), «Roberto Brigante» (2015), «Insieme» (2017) und «10» (Herrmann&Brigante, 2018). Zusammen mit Roberto De Luca als Produzent hat er ganz neue Facetten seines Seins und Schaffens entdeckt und herausgearbeitet.

So tut Roberto Brigante einmal mehr, was er auf der Reise durch sein Leben immer getan hat: Seinem Herzen folgen. Sei es, als er als Teenager das geliebte Heim im salentinischen Tricase verliess, um dem Bild von der Postkarte in die Schweiz zu folgen, in der Überzeugung, dort ein besseres Leben zu finden; sei es, als er der Liebe wegen den Weg nach Thun fand; sei es, weil er aus Sehnsucht nach dem Zuhause auf dem Bau zur Gitarre griff, und anfing, zu singen. Seither hat Roberto Brigante hunderte Konzerte gespielt – an Familienfesten ebenso wie vor tausenden begeisterter Fans in den Heimatstädten Thun oder Tricase – und ist in Radios im In- und Ausland zu hören. Dass er sich jetzt – nach mehr 15 Jahren einer Karriere, einem weiteren Karriere-Höhepunkt entgegen schwingt, zeigt: Roberto Brigantes Reise ist noch lange nicht zu Ende. 

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